DAS VON JUWELEN FUNKELNDE WEIB

LA FUITE DE LA LUNE

EINE MUSIKALISCHE ANNÄHERUNG AN

OSCAR WILDE

Oscar Wilde (1854-1900), der Meister der Selbstinszenierung, stellte schon die Menschen seiner Zeit vor Rätsel. Berüchtigt für seine scharfsinnige Wortgewandtheit, kritisierte er gemäß dem Motto: „Die Welt ist eine Bühne, aber das Stück ist schlecht besetzt“ unbequeme Wahrheiten und scheinheiliges Verhalten des viktorianischen England.
In „Das von Juwelen funkelnde Weib“ (so auch der Titel eines Bühnenfragments von Oscar Wilde) schlagen wir den Bogen vom Poeten zum Gesellschaftskritiker. In einer kaleidoskopartigen Inszenierung, bestehend aus Musik, Theater, Tanz und Lesung wird der große Dandy noch einmal lebendig und eines klar: sein Werk ist nach wie vor aktuell.
Das von Juwelen funkelnde Weib

Eine ganz andere Seite des irischen Dichters lernt man in seiner Lyrik kennen. Hier erhebt sich der Autor in schwärmende Höhen, führt Farben, Blumen und sagenhafte Wesen vor das innere Auge.

LA FUITE DE LA LUNE

EIN LIEDERZYKLUS NACH 9 GEDICHTEN VON OSCAR WILDE

Die Sängerin Angela Hack vertonte zusammen mit dem renommierten estnischen Komponisten und Pianisten Vsevolod Pozdejev neun Gedichte Wildes. Entstanden ist der Liederzyklus "LA FUITE DE LA LUNE", der - eingebettet in die theatrale Bühnenfassung "Das von Juwelen funkelnde Weib" - mit Texten aus Werken von Oscar Wilde von Thomas Faupel inszeniert wurde.

1897 ließ Wilde ein fast vollendetes Dramen-Manuskript selbstvergessen in einer Droschke liegen. Er meinte lachend, so berichtet sein Freund Robert Ros, eine Droschke sei der passende Ort dafür:

La sainte Courtisane or the Woman covered with jewels

Das britisch-viktorianische Empire des ausgehenden 19. Jahrhunderts bildet den Ausgangspunkt für die künstlerische Auseinandersetzung mit den heutigen kapitalistischen und postsozialistischen Gesellschaftssystemen.

Die Inszenierung gründet auf dem lyrischen und gesellschaftskritischen Werk Oscar Wildes.

"Durchdrungen von Ironie"

MITWIRKENDE: ANGELA HACK (GESANG UND SCHAUSPIEL), VSEVOLOD POZDEJEV UND BERT KLEIN (KLAVIER), ULRICH HAHNEL (GEIGE), THOMAS FAUPEL (SCHAUSPIEL), FABIAN FAHRENSCHON (MARCHING DRUM)

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